Was hineingehört
- Dein voller Name und deine Anschrift, so wie sie im Vertrag stehen.
- Name und Anschrift des Empfängers — Vermieter, Studio, Anbieter.
- Welcher Vertrag gekündigt wird, deutlich benannt.
- Die Vertrags- oder Kundennummer. Ohne sie wird die Kündigung oft nicht zugeordnet.
- Zu wann gekündigt wird — und der Zusatz «hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt».
- Die Bitte um eine schriftliche Bestätigung mit dem Enddatum.
So geht es
- Wähle «Kündigung eines Vertrags» in der Liste.
- Trag deine Daten und die des Empfängers ein.
- Benenne den Vertrag und die Vertragsnummer.
- Du siehst den Brief nebenan entstehen, während du tippst.
- Lade das PDF herunter, unterschreibe von Hand und schick es ab.
Kündigung schreiben
Häufige Fragen
Reicht eine Kündigung per E-Mail?Bei vielen Verträgen ja, seit die Textform genügt. Sicher ist trotzdem der Brief: per Einschreiben verschickt hast du einen Nachweis, dass er angekommen ist, und genau daran scheitern die meisten Streitfälle — nicht am Inhalt, sondern am Beweis.
Was, wenn ich die Frist verpasst habe?Deshalb steht in diesem Brief der Satz «hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt». Er sorgt dafür, dass die Kündigung nicht verfällt, wenn der Termin nicht mehr geht, sondern automatisch für den nächsten möglichen gilt.
Muss ich einen Grund angeben?Bei einer ordentlichen Kündigung nicht. Der Brief nennt bewusst keinen Grund — was man schreibt, kann später gegen einen verwendet werden, und nötig ist es nicht.
Gilt das auch für die Wohnung?Ja. Für die Wohnungskündigung gelten zusätzlich gesetzliche Fristen, die vom Mietvertrag abhängen. Der Brief ist derselbe; die Frist musst du im Vertrag nachsehen.
Das ist eine Vorlage für den üblichen Fall und keine Rechtsberatung. Bei einer fristlosen Kündigung oder im Streitfall lohnt sich der Blick von jemandem, der sich auskennt.