WhatsApp lehnt Videos über 16 MB ab, und wenn es eines annimmt, komprimiert es das selbst — schlecht, und ohne zu fragen. Es gibt drei Wege darum herum, und den Unterschied sieht man sofort.
Schickst du ein Video als Video, komprimiert WhatsApp es auf die eigenen Grenzen herunter. Das geht schnell und für alle gleich: Auflösung runter, Komprimierung zusammengedrückt, keine Rückfrage. Deshalb kommt ein schöner Clip am anderen Ende klotzig und blass an.
Dasselbe Video schon verkleinert und als Dokument verschickt umgeht diesen zweiten Durchgang: WhatsApp reicht die Datei weiter, wie sie ist.
Erst verkleinern, dann als Dokument schicken. Du bestimmst die Qualität, und WhatsApp fasst sie nicht an. Am Handy im Anhang-Menü «Dokument» statt «Galerie» wählen.
Zuschneiden. Oft zählen von drei Minuten nur zwanzig Sekunden. Zuschneiden löst das Größenproblem und verbessert das, was der andere tatsächlich sieht.
Einen Link schicken. Bei sehr großen Videos in die Cloud legen und die Adresse schicken. Klappt immer, verlangt aber vom anderen einen Download.
Für WhatsApp 16 MB. Für E-Mail sind 20 bis 25 MB bei den meisten Anbietern die Grenze — darüber wird der Anhang abgelehnt, oft ohne Hinweis. Telegram nimmt weit größere Dateien, bis 2 GB.
Eine Minute Handyvideo in 1080p sind rund 100 MB. Um auf 16 MB zu kommen, hilft nicht das Pressen der Komprimierung, sondern der Sprung auf 720p. Ein sauberes 720p-Video sieht am Handy deutlich besser aus als ein klotziges 1080p gleicher Größe.
Genau das macht dieses Werkzeug, und es dauert keine Minute.
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